Die Katze

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Aus der ZDF Dokumentationsreihe: Terra X – Die Geschichte der Tiere: Die Katze

Die Katze, geheimnisvoll und raubtierhaft. Ein Wildtier das den Menschen vor Jahrtausenden freiwillig gefolgt ist. Sie ist anpassungsfähig und sozial aber das einzige Haustier das ich seine Unabhängigkeit bewahrt hat.

Geschichte der KatzeDen alten Ägyptern erweist es sich als nützlich. Dafür wird sie verehrt und sogar vergöttlicht. Die Römer sind es die sie nach Europa bringen. Ob zärtliche Gefühle in der Antike oder Abneigung und Verdammnis im Mittelalter ihre Geschichte steckt voller Höhen und Tiefen.

Heute ist die Katze zum beliebtesten Haustier aufgestiegen doch sie bleibt was sie ist – ein Tiger auf samtenen Pfoten. Die freie Wildbahn ist ihre Welt und Großkatzen sind die Könige – unerschrocken und unabhängig. Die Hauskatze ist zwar mit ihnen verwandt stammt aber von einer anderen viel älteren Urform ab.

Auch der superschnelle Gepard oder der lautlose Puma können nicht als Vorfahren der Hauskatze herhalten. Nicht einmal der Lux oder der Ozelot. Diese Rolle übernimmt die Wildkatze. Ein Erfolgsmodell das sich gegen die mächtigen Verwandten durchsetzt.

Am meisten fasziniert mich an Katzen wie sie es geschafft haben Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Wir nehmen es als selbstverständlich hin das sie mit uns unter einem Dach leben, aber noch vor 10.000 Jahren war dies undenkbar. Aus evolutionärer Sicht ist dies eine sehr sehr kurze Zeit. Heute wissen wir dass all diese Verhaltensänderungen auf nur 12-15 Gen-Änderungen im Katzenerbgut zurückzuführen sind und sie sind ein Resultat der Domestikation. An der Seite des Menschen hat sich die Katze ein bequemes Leben eingerichtet. Als kleiner Beutejäger ist sie ihm vor Jahrtausenden frei gefolgt. Heute ist sie gezähmt.

In der Geschichte des Menschen ist die Katze das jüngste Haustier und zugleich das einzige das ich sein ursprüngliches Wesen bewahrt hat.

Der deutsche Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky soll einmal über die Katze gesagt haben, dass sie das einzige Tier sei, das dem Menschen eingeredet habe, er müsse es versorgen, ohne dass es selbst dafür etwas tun müsse.

 

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Erste Funde von Katzen fanden sich in Vorderasien (Jericho) und Ceylon, heute Sri Lanka. In diesen Gebieten fanden Archäologen Gräber, in denen die Besitzer mit ihren Haustieren gemeinsam begraben wurden.

Danach geht die Geschichte in Ägypten, Nordafrika weiter. Dort traten die Tiere vor ca. 5000 Jahren als Haustiere auf. Dazu gibt es zwei Theorien, wie es dazu kam. Unbestritten ist, dass der Katzentyp der Nubischen / Libyschen Falbkatze ohnehin dem Menschen zugeneigt ist.

Danach geht es jedoch unterschiedlich weiter:

So gibt es die Möglichkeit, dass die Ägypter verwaiste Katzenkinder aufzogen, diese dadurch zutraulich wurden. Möchte man Böswilligkeit unterstellen, könnte man aber auch sagen, dass die Zähmung nicht ganz freiwillig geschah.

Der Speisezettel der Stubenkatze

Auf jeden Fall kam es aber zu einer Zähmung, danach zu einer Verehrung. Geschätzt wurden die doch gegensätzlichen Eigenschaften einer Katze:
Einmal die Anhänglichkeit, daneben aber die Unabhängigkeit. Auch verärgern darf man sie nicht, denn dann reagieren sie ähnlich wie die die damaligen Götter, sehr launisch. Daher auch die götterähnliche Verehrung in der damaligen Zeit.

In Europa war das Verhältnis zu den lieben Kätzchen recht gespalten. Die Geschichte beginnt im Mittelalter, in welchem fast eine komplette Ausrottung stattfand. Mit Hexen standen die Tiere der Ansicht nach in enger Verbindung, waren daher aufzuspüren und zu töten. Positiver entwickelte sich das Verhältnis zu Zeiten der Pest. Übertragen durch Ratten, raffte die Krankheit die Menschen dahin und war zudem auch noch hochgradig ansteckend.

Somit mussten die kleinen Nager effektiv bekämpft werden – am besten durch ihre natürlichen Feinde. Aber auch dadurch waren es noch keineswegs der Deutschen liebste Tiere – der Nutzen hielt sich (im Gegensatz zu Kühen oder Hühnern) in Grenzen und nur wohlhabende Menschen konnten es sich leisten, eine Katze zu halten. Zunehmend traten sie dennoch ihren Siegeszug an und machen es sich in den Wohnungen und Häusern gemütlich. Heute ist die Katze aus unseren Haushalten nicht mehr weg zu denken.

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Was gibt es schöneres als eine Katze?

Man kommt nach Hause und wird von einem glücklichen Maunzen begrüßt, die eigene Katze kommt angelaufen und reibt sich schnurrend ihr Köpfchen an den Beinen ihres Herrchens. Sie hört nicht auf, die Beine ihres Besitzers zu umkreisen, bis er sie mit einem liebevollen Kraulen am Kopf begrüßt.

Katzen verstehen: Duftsignale

Man könnte sagen, Katzen sind das perfekte Haustier:
Sie sind unkompliziert und unabhängig. Man kann sie problemlos auch mal alleine zu Hause lassen, solange man ihr trotzdem die tägliche Schmuseeinheit gibt. Katzen sind nicht anstrengend, es fällt nur das tägliche Säubern des Katzenklos, sowie füttern und natürlich sehr viel schmusen und spielen an.

Natürlich lieben Katzen die Gesellschaft ihres Herrchens und freuen sich immer wieder, ihn oder sie zu sehen, außerdem können sich Katzen sehr stark an Personen binden.
Es ist toll, zu wissen, dass jemand wartet, wenn man gerade nicht zu Hause ist. Dass sich jemand auf einen freut. Dass jemand einen so bedingungslos liebt. Unter diesen Umständen kommt man gerne nach Hause.

Katzen sind nicht nur der ideale Partner für Singles, da sie einem viel Liebe und Wärme schenken, sondern auch für Familien gut zu handhaben, da sie nicht besonders anstrengend und meistens ruhig, ja sogar fast lautlos sind.

Behandelt man die Katze gut, wird man schnell merken, wie viel sie einem zurückgibt.
Die meisten Katzen haben ein sanftes und auch sensibles Wesen. Man kann förmlich merken, wie Katzen einen trösten wollen, wenn man mal traurig ist, oder mit einem herumalbern, wenn sie merken, dass ihr Herrchen gerade gute Laune hat.

Katzen sind zudem äußerst kluge Tiere, sie haben schnell herausgefunden, wann ihr Herrchen von der Arbeit nach Hause kommt, oder wann morgens und abends die Fütterungszeiten sind. Man merkt schnell, dass die Katze zu diesen Zeiten bereits sehnsüchtig auf ihr Herrchen wartet.

Natürlich ist jede Katze zwischendurch für einen kleinen Snack zu haben, seien es Katzenleckerlis oder andere besondere Köstlichkeiten. Darauf sollte man als Katzenbesitzer in keinem Fall verzichten.

Zudem gibt es Hauskatzen, die nichts weiter als einen netten Kratzbaum und einen Schlafplatz brauchen, aber auch Katzen, die ihren täglichen Auslauf brauchen.
Alles in allem ist jede Katze sehr an ihr Heim gebunden, und mag es daher auch nicht, weggegeben zu werden. Denn schon nach kurzer Zeit sieht die Katze ihr Heim als richtiges zu Hause an.

 

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2016-10-12T18:48:30+00:00 Juni 24th, 2016|Dokumentation, Katze|1 Kommentar

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