Viele Hunde oder Katzen reagieren empfindlich auf ihr Futter. Manche Tiere haben immer wieder Durchfall, andere leiden unter Juckreiz, stumpfem Fell oder entzündeten Ohren.
Oft wird vermutet, dass ein bestimmter Rohstoff nicht vertragen wird. Ein häufiger Grund kann jedoch auch in der Qualität der verwendeten Fleischrohstoffe liegen.
Viele Tierhalter achten beim Kauf eines Futters vor allem auf den Fleischanteil. Die Fleischqualität im Tierfutter spielt jedoch eine ebenso entscheidende Rolle.
Zwei Futtermittel können beispielsweise einen ähnlichen Fleischanteil aufweisen und sich dennoch deutlich in ihrer Qualität unterscheiden. Der Grund dafür liegt in den unterschiedlichen tierischen Rohstoffen, die zur Herstellung verwendet werden dürfen.
Für Tierhalter ist deshalb eine andere Frage oft noch wichtiger als der Fleischanteil:
Welche Fleischrohstoffe wurden tatsächlich verarbeitet – und in welcher Qualität?
Bei der Herstellung von Katzen- oder Hundefutter dürfen verschiedene tierische Rohstoffe verwendet werden.
Dazu gehören beispielsweise:
Diese Rohstoffe unterscheiden sich teilweise erheblich in ihrer Nährstoffqualität, Verdaulichkeit und biologischen Wertigkeit.
Ein hochwertiges Muskelfleisch liefert beispielsweise viele essentielle Aminosäuren und gut verwertbares Protein. Andere Rohstoffe können hingegen deutlich weniger zur optimalen Nährstoffversorgung beitragen.
Für Tierhalter ist dieser Unterschied jedoch nicht immer leicht zu erkennen, denn die tatsächlichen Rohstoffe lassen sich oft nur anhand der Deklaration auf der Verpackung beurteilen.
Genau aus diesem Grund spielt die Transparenz der Deklaration eine so wichtige Rolle. Mehr darüber erfahren Sie im Beitrag über die
offene Deklaration bei Tierfutter.
Neben der Art des Rohstoffes spielt auch dessen Verarbeitung und Herkunft eine wichtige Rolle. So unterscheiden sich tierische Rohstoffe beispielsweise darin, ob sie aus frischem Muskelfleisch, getrockneten Fleischmehlen oder aus verschiedenen Nebenprodukten gewonnen wurden.
Auch die Qualität der Ausgangsrohstoffe kann variieren. Fleisch von gesunden Tieren aus kontrollierten Schlachtungen besitzt in der Regel eine andere Nährstoffqualität als Rohstoffe, die aus weniger hochwertigen Nebenströmen der Lebensmittelproduktion stammen.
Für Tierhalter ist dieser Unterschied jedoch oft schwer erkennbar, weil viele Futtermittel ihre Rohstoffe nur in Sammelbegriffen beschreiben. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Zusammensetzung und mögliche Zusatzinformationen zur Rohstoffqualität. Diese Unterschiede zeigen deutlich, warum die Fleischqualität im Tierfutter für eine ausgewogene Ernährung von Hunden und Katzen so wichtig ist.
Ein häufiges Problem bei der Beurteilung der Fleischqualität sind sogenannte Sammelbezeichnungen in der Deklaration.
Beispiele dafür sind Begriffe wie:
Solche Sammelbezeichnungen erlauben eine Vielzahl unterschiedlicher Rohstoffe, ohne dass genau erkennbar ist, welche Bestandteile tatsächlich im Futter enthalten sind.
Hinter dem Begriff tierische Nebenerzeugnisse können beispielsweise sehr unterschiedliche Rohstoffe stehen, darunter unter anderem:
Diese Rohstoffe sind grundsätzlich zugelassen, unterscheiden sich jedoch stark in ihrer Nährstoffqualität und Verwertbarkeit.
Für Tierhalter wird es dadurch schwierig zu beurteilen, welche Qualität die verwendeten Fleischrohstoffe tatsächlich haben.
Eine deutlich bessere Einschätzung ist möglich, wenn die Deklaration klar beschreibt, welche Tierarten und Rohstoffe verarbeitet wurden.
Für Tierhalter bedeutet das nicht automatisch, dass solche Rohstoffe grundsätzlich minderwertig sind. Einige Innereien können beispielsweise sehr nährstoffreich sein. Problematisch wird es jedoch dann, wenn die verwendeten Rohstoffe nicht genauer beschrieben werden.
In solchen Fällen bleibt unklar, welche Bestandteile tatsächlich im Futter enthalten sind und welche Qualität diese besitzen.
Je genauer die verwendeten Fleischrohstoffe beschrieben werden, desto besser können Tierhalter einschätzen, welche Qualität sie ihrem Tier tatsächlich füttern.
Je genauer tierische Rohstoffe beschrieben werden, desto besser können Tierhalter die Fleischqualität im Tierfutter einschätzen.
| Konkrete Rohstoffangabe | Unklarer Sammelbegriff |
|---|---|
| Geflügelfleisch | Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse |
| Lammfleischmehl | Fleischmehl |
| Geflügelleber | Geflügelnebenerzeugnisse |
| Heringsmehl | Fisch und Fischnebenerzeugnisse |
Tierische Proteine spielen in der Ernährung von Hunden und Katzen eine zentrale Rolle. Entscheidend ist dabei jedoch nicht nur die Menge, sondern vor allem die Qualität der verwendeten Rohstoffe.
Hochwertige Fleischqualität im Tierfutter liefern unter anderem:
Diese Nährstoffe tragen wesentlich dazu bei, dass Hunde und Katzen ihre Nahrung gut verwerten können.
Rohstoffe mit geringerer Qualität können dagegen eine niedrigere biologische Wertigkeit besitzen oder schwerer verdaulich sein. Dadurch kann sich auch die Verwertung der enthaltenen Nährstoffe verändern.
Für Tierhalter bedeutet das:
Ein Futter mit einem hohen Fleischanteil kann trotzdem eine deutlich unterschiedliche Qualität haben – je nachdem, welche Rohstoffe tatsächlich verarbeitet wurden.
Deshalb sollte bei der Beurteilung eines Futters nicht nur der Fleischanteil betrachtet werden, sondern auch die Fleischqualität im Tierfutter.
Für Tierhalter gibt es zwei wichtige Hinweise, um die Qualität der verwendeten Fleischrohstoffe besser einzuschätzen.
1 Transparente Rohstoffangaben
Eine klare und transparente Deklaration der verwendeten Rohstoffe erleichtert die Beurteilung erheblich.
Beispielsweise kann eine Deklaration konkret angeben:
Solche Angaben machen deutlich, welche Tierarten und Rohstoffe tatsächlich verwendet wurden.
2 Zusatzinformationen zur Fleischqualität im Tierfutter (Claims)
Neben der eigentlichen Zusammensetzung können Hersteller freiwillige Zusatzinformationen zur Qualität der Rohstoffe angeben. Diese Zusatzinformationen werden als Claims bezeichnet.
Ein Beispiel für einen solchen Claim lautet:
Solche Angaben sind rechtlich geregelt und dürfen nur verwendet werden, wenn sie nachweisbar und überprüfbar sind.
Claims können daher wichtige Hinweise auf die verwendete Fleischqualität im Tierfutter geben.
Die Qualität der verwendeten Fleischrohstoffe ist eines der sieben Qualitätskriterien von FEDOR® Tiernahrung. Das bedeutet, dass bei der Auswahl der Rohstoffe bestimmte Anforderungen gelten.
Je nach Produkt bestehen die tierischen Rohstoffe bei FEDOR® beispielsweise aus:
Auf den Verpackungen der FEDOR® Produkte findet sich zudem ein entsprechender Qualitäts-Claim, der die Herkunft der Rohstoffe beschreibt.
Solche Angaben dürfen nicht beliebig verwendet werden. Sie müssen nachvollziehbar und überprüfbar sein und können Tierhaltern helfen, die Fleischqualität im Tierfutter besser einzuschätzen.
Damit wird deutlich gemacht, dass die verwendeten Rohstoffe bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen müssen und entsprechend überprüfbar sind.
Durch diese klare Beschreibung der Rohstoffe können Tierhalter nachvollziehen, welche Fleischkomponenten tatsächlich im Futter enthalten sind und welche Qualitätsanforderungen für diese Rohstoffe gelten.
Transparente Angaben schaffen Vertrauen und ermöglichen es, unterschiedliche Futtermittel besser miteinander zu vergleichen.
Die Kombination aus klarer Deklaration, überprüfbaren Claims und der Auswahl hochwertiger Rohstoffe bildet deshalb eine wichtige Grundlage für die Qualitätsphilosophie von FEDOR® Tiernahrung.
Die Fleischqualität im Tierfutter steht in engem Zusammenhang mit mehreren weiteren Qualitätskriterien.
Dazu gehören unter anderem:
➤ Offene Deklaration, damit Tierhalter nachvollziehen können, welche Rohstoffe verarbeitet wurden
➤ Fleischanteil im Tierfutter, damit ausreichend tierisches Protein enthalten ist
➤ Verarbeitung und Verdaulichkeit, damit die enthaltenen Nährstoffe möglichst gut verwertet werden können
Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren ermöglicht eine Tiernahrung, die langfristig gut verträglich ist.
Weiterführende Einordnung: Wer sich intensiver mit der Qualität von Tiernahrung und den Hintergründen der Futtermittelindustrie beschäftigen möchte, findet im Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm eine weiterführende journalistische Perspektive. Für die konkrete Beurteilung eines Futters bleibt jedoch entscheidend, welche Fleischrohstoffe auf der Verpackung genannt werden und wie nachvollziehbar ihre Qualität beschrieben ist.
Der Fleischanteil allein sagt noch nichts über die Qualität eines Futters aus. Die Fleischqualität im Tierfutter ist ein entscheidender Faktor für die Ernährung von Hunden und Katzen.
Entscheidend ist vielmehr:
Tierhalter sollten daher nicht nur darauf achten, wie viel Fleisch im Futter enthalten ist, sondern auch welche Qualität dieses Fleisch hat.
Die Fleischqualität bildet deshalb ein eigenes Qualitätskriterium im FEDOR® Qualitätskonzept.
Viele Futtersäcke werben mit Fleisch, Fleischanteil oder tierischen Rohstoffen. Entscheidend ist jedoch nicht nur, wie viel Fleisch auf der Verpackung steht, sondern welche Fleischrohstoffe tatsächlich verarbeitet wurden, wie klar diese beschrieben sind und ob ihre Qualität nachvollziehbar ist.
Gerade bei empfindlichen Hunden und Katzen lohnt sich ein genauer Blick auf Deklaration, Rohstoffangaben und Qualitäts-Claims. Denn Fleisch ist nicht gleich Fleisch – Unterschiede bei Rohstoffart, Herkunft und Verwertbarkeit können entscheidend dafür sein, wie gut ein Futter langfristig vertragen wird.
Gute Fleischqualität beginnt damit, zu wissen, welche tierischen Rohstoffe wirklich im Futter stecken.
Wir gehen die Deklaration Ihres aktuellen Futters telefonisch mit Ihnen durch und erklären verständlich, welche tierischen Rohstoffe genannt werden, wie aussagekräftig diese Angaben sind und woran sich hochwertige Fleischqualität im Tierfutter besser erkennen lässt.
Dabei schauen wir gemeinsam auf Begriffe wie Fleischmehl, Geflügelleber, tierische Nebenerzeugnisse, Qualitäts-Claims und Hinweise zur Herkunft der Rohstoffe.