Neben Rohstoffqualität, Verarbeitung und Zusatzstoffen spielt auch ein weiterer Faktor eine Rolle, der oft unterschätzt wird: der Einsatz von Gentechnik im Tierfutter!
Viele Tierhalter stellen sich früher oder später die Frage: Was steckt eigentlich im Futter meines Hundes oder meiner Katze?
Wenn Tiere empfindlich reagieren, Unverträglichkeiten entwickeln oder ein Futter plötzlich nicht mehr gut vertragen, wird häufig zuerst nach einem einzelnen Rohstoff gesucht. Neben Rohstoffqualität, Verarbeitung und Zusatzstoffen kann jedoch auch ein weiterer Faktor eine Rolle spielen: der Einsatz von Gentechnik im Tierfutter.
Gentechnisch veränderte Pflanzen werden in der Landwirtschaft gezielt verändert, um bestimmte Eigenschaften zu erreichen.
Zum Beispiel:
Diese veränderten Pflanzen werden häufig als Futtermittelrohstoffe verwendet und gelangen so indirekt in Hunde- und Katzenfutter.
Das Problem dabei: Bereits eine kleine genetische Veränderung kann die Eigenschaften eines Rohstoffes erheblich beeinflussen.
Der Einsatz von Gentechnik im Tierfutter wird seit vielen Jahren kontrovers diskutiert.
Ein zentraler Punkt ist, dass mögliche Auswirkungen oft schwer abschätzbar sind.
Dazu gehören zum Beispiel:
Ein weiterer Aspekt ist die sogenannte Kettenwirkung: Verunreinigungen im Saatgut können sich über Pflanzen, Tiere und schließlich auch über die Nahrungskette weiter verbreiten. Einmal eingebrachte Veränderungen lassen sich in der Regel nicht mehr rückgängig machen.
Für Tierhalter ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar, ob gentechnisch veränderte Rohstoffe im Futter eingesetzt wurden. Klare Angaben schaffen hier mehr Orientierung und machen die Rohstoffauswahl besser nachvollziehbar.
| Gentechnikfreie Rohstoffauswahl | Unklare oder nicht ausgewiesene Herkunft |
|---|---|
| Klare Hinweise wie „ohne Gentechnik hergestellt“ oder „ohne Verwendung von genmanipulierten Rohstoffen“ | Keine eindeutige Angabe zur Gentechnikfreiheit auf der Verpackung |
| Rohstoffauswahl ist für Tierhalter besser nachvollziehbar | Herkunft und Eigenschaften einzelner Rohstoffe bleiben schwerer einzuordnen |
| Reduziert Unsicherheiten bei Saatgut, Pflanzenrohstoffen und Rohstoffbasis | Mögliche Unsicherheiten bei gentechnisch veränderten Pflanzenrohstoffen bleiben bestehen |
| Bei FEDOR® Bestandteil der sieben verbindlichen Qualitätskriterien | Kein eigenständig belegtes FEDOR® Qualitätskriterium |
Für Tierhalter ist es nicht immer sofort ersichtlich, ob ein Futtermittel gentechnisch veränderte Rohstoffe enthält.
Ein entscheidender Hinweis ist eine klare Kennzeichnung wie:
Fehlen solche Angaben, ist für Tierhalter oft nicht eindeutig nachvollziehbar, welche Rohstoffe tatsächlich verwendet wurden.
Hier zeigt sich erneut die Bedeutung von transparenter Deklaration im Tierfutter. Solche Angaben schaffen Transparenz und geben Tierhaltern mehr Sicherheit bei der Auswahl eines Futters.
Der Verzicht auf Gentechnik im Tierfutter ist eines der sieben verbindlichen Qualitätskriterien von FEDOR® Tiernahrung.
Solche Angaben helfen Tierhaltern, die Rohstoffauswahl besser einzuordnen. Entscheidend ist, ob gentechnisch veränderte Rohstoffe ausgeschlossen und diese Eigenschaft klar auf der Verpackung nachvollziehbar gemacht wird.
Das bedeutet konkret:
Damit schafft FEDOR® für Tierhalter eine klare Orientierung und zusätzliche Sicherheit bei der Futterwahl.
Gentechnik im Tierfutter kann die Eigenschaften von Rohstoffen bereits durch kleine Veränderungen beeinflussen. Die Frage der Gentechnikfreiheit steht jedoch nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit ➤ weiteren Qualitätsmerkmalen.
Dazu gehören insbesondere:
➤ offene Deklaration im Tierfutter
➤ Fleischqualität im Tierfutter
➤ Verarbeitung und Verdaulichkeit
➤ chemische Zusatzstoffe im Tierfutter
Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren entscheidet darüber, wie gut ein Futter langfristig vertragen wird.
Weiterführende Einordnung: Wer sich intensiver mit der Herstellung von Tiernahrung und den Hintergründen der Futtermittelindustrie beschäftigen möchte, findet im Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm eine weiterführende journalistische Perspektive.
Für die konkrete Beurteilung eines Futters bleibt jedoch entscheidend, ob gentechnikfreie Rohstoffe klar ausgewiesen und über die Deklaration nachvollziehbar sind.
Gentechnisch veränderte Rohstoffe können die Eigenschaften eines Futtermittels bereits durch kleine Veränderungen beeinflussen.
Da mögliche Auswirkungen nicht immer vollständig absehbar sind, achten viele Tierhalter bewusst auf gentechnikfreies Tierfutter.
Im Qualitätskonzept von FEDOR® Tiernahrung ist der Verzicht auf Gentechnik im Tierfutter ein klar definiertes Kriterium.
Damit ist sichergestellt, dass alle Produkte ohne gentechnisch veränderte Rohstoffe hergestellt werden und dies auch transparent nachvollziehbar ist.
Viele Tierhalter möchten wissen, ob die Rohstoffe im Futter ihres Hundes oder ihrer Katze klar nachvollziehbar und gentechnikfrei sind. Gerade bei pflanzlichen Rohstoffen ist auf den ersten Blick nicht immer erkennbar, ob gentechnisch veränderte Bestandteile ausgeschlossen wurden.
Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf Deklaration, Rohstoffangaben und Hinweise wie „ohne Gentechnik hergestellt“ oder „ohne Verwendung von genmanipulierten Rohstoffen“.
Gentechnikfreie Rohstoffe schaffen mehr Klarheit bei Herkunft, Rohstoffauswahl und Futtergrundlage.
Wir gehen die Deklaration Ihres aktuellen Futters telefonisch mit Ihnen durch und erklären verständlich, ob Hinweise auf gentechnikfreie Rohstoffe vorhanden sind, wie klar die Rohstoffauswahl beschrieben ist und woran sich gentechnikfreies Tierfutter besser erkennen lässt.
Dabei schauen wir gemeinsam auf Formulierungen wie „ohne Gentechnik hergestellt“, „ohne Verwendung von genmanipulierten Rohstoffen“ und auf mögliche Unklarheiten in der Deklaration.