Qualitätskontrolle zur offenen Deklaration bei Tierfutter mit Prüfliste, Futternapf und neutralen Futtersäcken

Offene Deklaration bei Tierfutter klar erklärt

7 Qualitätskriterien im Überblick
Die Gesundheit von Hunden und Katzen hängt stark von der Qualität ihres Futters ab. Rohstoffqualität, Verarbeitung, Zusatzstoffe oder auch die Stabilität einer Rezeptur können entscheidend dafür sein, wie gut ein Futter langfristig vertragen wird.

FEDOR Tiernahrung hat sich deshalb sieben verbindliche Qualitätskriterien auferlegt. Nur Produkte, die alle diese Kriterien erfüllen, dürfen den Markennamen FEDOR tragen – und geben Tierhaltern die Sicherheit, dass diese wichtigen Qualitätsanforderungen erfüllt sind.

Wodurch Probleme entstehen

Viele Probleme entstehen nicht durch einen einzelnen Inhaltsstoff, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren – von der Rohstoffqualität über die Verarbeitung bis hin zur Zusammensetzung des Futters.

In diesem Bereich zeigen wir Ihnen, wie Sie Hundefutter Qualität richtig erkennen und worauf es wirklich ankommt. Die wichtigsten Kriterien werden verständlich erklärt, damit Sie Futter besser beurteilen und typische Fehler vermeiden können.

Wenn Hunde oder Katzen ihr Futter plötzlich nicht mehr vertragen

Viele Tierhalter suchen nach der Ursache für Durchfall, Juckreiz oder Futtermittelunverträglichkeiten bei ihrem Hund oder ihrer Katze. Häufig liegt der Grund nicht in einem einzelnen Rohstoff, sondern in ständig wechselnden Zusammensetzungen des Futters.

In unserem Überblick über die 7 Qualitätskriterien für Tierfutter zeigen wir, worauf es bei hochwertiger Tiernahrung grundsätzlich ankommt.

Eine wichtige Rolle spielt dabei oft die offene Deklaration bei Tierfutter, denn sie entscheidet darüber, wie klar sich die verwendeten Rohstoffe erkennen lassen und wie stabil die Zusammensetzung eines Futters tatsächlich ist.

Der zunächst zwei bis drei Tage anhaltende weichere Kotabsatz nach einer Futterumstellung ist vielen Tierhaltern bekannt. Aus diesem Grund wechseln viele Hundehalter das Alleinfutter ihres Tieres nur ungern, weil sie bereits erfahren haben, dass jede Futterumstellung eine Belastung für den Organismus darstellen kann.

Doch warum reagieren Hunde und Katzen überhaupt so empfindlich auf Veränderungen im Futter?

Warum häufige Futterwechsel für Hunde und Katzen belastend sein können

Futter wird in eine Futterschüssel gegeben als Symbol für Futterwechsel und offene Deklaration bei Tierfutter

Die Verdauung von Hunden und Katzen ist auf bestimmte Rohstoffe eingestellt. Im Gegensatz zu uns Menschen, die sich sehr abwechslungsreich ernähren, basiert die natürliche Ernährung von Fleischfressern meist auf einer relativ konstanten Nahrungsgrundlage.

Das zentrale Verdauungsorgan bei Hunden, Katzen und auch beim Menschen ist die Bauchspeicheldrüse. Sie produziert Verdauungssäfte und Enzyme, die notwendig sind, um die Nährstoffe aus den verschiedenen Rohstoffen im Futter aufzuspalten und verwertbar zu machen.

Passen die produzierten Verdauungsenzyme nicht zu den aufgenommenen Rohstoffen, kann es zu einer schlechteren Verdaubarkeit kommen. Nährstoffe werden dann weniger effizient aufgenommen und der Verdauungsapparat wird stärker belastet.

Während der menschliche Organismus eine große Vielfalt an Verdauungsenzymen bereithält und deshalb auch selten verzehrte Rohstoffe meist problemlos verwerten kann, reagieren Hunde und Katzen häufig empfindlicher auf Veränderungen in der Zusammensetzung ihres Futters.

Eine Anpassung des Verdauungssystems an neue Rohstoffe kann sich über mehrere Wochen erstrecken. In dieser Zeit kann es zu Verdauungsproblemen kommen, weil sich Enzyme und Verdauungssäfte erst auf die neuen Bestandteile einstellen müssen.

Eine offene Deklaration bei Tierfutter ist deshalb eine wichtige Voraussetzung, um ungewollte Rohstoffwechsel überhaupt erkennen zu können. Wie gut ein Futter anschließend vom Organismus verwertet wird, hängt zusätzlich von der ➤ Verarbeitung und Verdaulichkeit von Tierfutter ab.

Neben wechselnden Rohstoffen, Verarbeitung und Rohstoffqualität können auch ➤ chemische Zusatzstoffe im Tierfutter eine Rolle spielen, wenn Hunde oder Katzen empfindlich reagieren. Entscheidend ist deshalb immer das Zusammenspiel mehrerer Qualitätskriterien.


Die eigentliche Ursache: häufig wechselnde Rohstoffe im Futter

Viele Tierhalter vermuten bei Unverträglichkeiten zunächst einzelne Rohstoffe als Ursache. In der Praxis liegt das Problem jedoch oft nicht an einem bestimmten Bestandteil des Futters, sondern daran, dass sich die Zusammensetzung der Rohstoffe regelmäßig verändert.

Wenn sich die enthaltenen Zutaten immer wieder ändern, muss sich das Verdauungssystem ständig neu anpassen. Das kann zu einer dauerhaften Belastung des gesamten Verdauungsapparates führen.

Doch warum kommt es überhaupt zu solchen Veränderungen in der Zusammensetzung eines Futters?

Warum Hersteller Rohstoffe austauschen können

Die Zusammensetzung eines Futters muss laut Gesetz auf der Verpackung angegeben werden. Wie genau diese Angaben erfolgen, kann jedoch unterschiedlich sein.

Dabei wird zwischen zwei Formen der Deklaration unterschieden:

  • geschlossene Deklaration (Gruppendeklaration)
  • offene Deklaration (Einzeldeklaration)

Bei einer geschlossenen Deklaration werden Rohstoffe in Sammelbegriffen zusammengefasst. Dadurch ist für den Tierhalter nicht immer klar erkennbar, welche konkreten Zutaten tatsächlich im Futter enthalten sind.

Bei einer offenen Deklaration werden die Rohstoffe hingegen einzeln und möglichst genau benannt.

Offene Deklaration zeigt jedoch nicht nur, welche Rohstoffe genannt werden. Sie hilft auch dabei, genauer zu beurteilen, welche tierischen Bestandteile im Futter verarbeitet wurden. Besonders wichtig ist dabei die ➤ Qualität der verwendeten Fleischrohstoffe, denn Sammelbegriffe lassen oft offen, welche Bestandteile tatsächlich im Napf landen.

Entscheidend ist: Beide Formen können rechtlich zulässig sein. Der Unterschied liegt nicht darin, ob überhaupt etwas angegeben wird, sondern darin, wie viel Spielraum die gewählte Formulierung für wechselnde Rohstoffe lässt.

Finger zeigt auf den Sammelbegriff Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse auf einer Futterverpackung

Deklaration verständlich einordnen

Unterschied zwischen offener und geschlossener Deklaration

Bei einer geschlossenen Deklaration bleiben Rohstoffe hinter Sammelbegriffen verborgen. Eine offene Deklaration benennt die verwendeten Rohstoffe genauer – und macht sichtbar, was Ihr Tier tatsächlich bekommt.

Geschlossene Deklaration Offene Deklaration
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse Geflügelfleisch
Getreide Reis
Öle und Fette Geflügelfett

Beispiel: Fettquelle klar benannt

Warum „Geflügelfett“ mehr aussagt als „Öle und Fette“

Steht in der Zusammensetzung nur „Öle und Fette“, bleibt offen, welche Fettquelle tatsächlich verwendet wurde. Wird dagegen „Geflügelfett“ angegeben, ist die Rohstoffquelle deutlich enger definiert. Sonnenblumenöl, Schweineschmalz oder Rindertalg können dann nicht einfach an dieser Stelle eingesetzt werden.

Für Ihr Tier bedeutet das: Die Fettquelle ist besser nachvollziehbar, Rezepturänderungen werden leichter erkennbar und mögliche Auslöser bei empfindlicher Verdauung lassen sich besser eingrenzen. Gerade bei sensiblen Hunden und Katzen ist diese Klarheit entscheidend.

Stabilität durch Transparenz

Warum offene Deklaration Stabilität schafft

Je genauer die Rohstoffe benannt sind, desto leichter lassen sich unbemerkte Änderungen in der Zusammensetzung erkennen. Das ist besonders wichtig bei empfindlichen Hunden und Katzen.

Geschlossene Deklarationen bei Tierfutter Offene Deklarationen bei Tierfutter
Rohstoffe können leichter ersetzt werden Rohstoffe sind klar benannt
Rezepturen können sich häufiger ändern Rezepturen bleiben stabiler
Tierhalter erkennen Änderungen nicht sofort Änderungen wären sofort sichtbar
Merksatz: Offene Deklaration bedeutet nicht automatisch gutes Futter – aber sie macht sichtbar, welche Rohstoffe wirklich verarbeitet werden. Genau deshalb ist sie das erste verbindliche FEDOR® Qualitätskriterium.

Offene Deklaration bei Tierfutter als Qualitätskriterium bei FEDOR®

FEDOR® Tiernahrung hat sich bewusst für eine offene Rohstoffdeklaration entschieden.

Das bedeutet, dass die verwendeten Zutaten möglichst genau benannt werden. Tierhalter können dadurch nachvollziehen, welche Rohstoffe im Futter enthalten sind und wie sich die Zusammensetzung der Produkte aufbaut.

Die transparente Deklaration der Rohstoffe gehört deshalb zu den sieben Qualitätskriterien von FEDOR® Tiernahrung.

Nur Produkte, die alle sieben Qualitätskriterien erfüllen, dürfen den Markennamen FEDOR® tragen. Für Tierhalter bedeutet das: Diese wichtigsten Qualitätsanforderungen werden bei jedem Produkt konsequent eingehalten. Die entsprechenden Angaben finden sich direkt auf den Verpackungen und sind damit für Tierhalter nachvollziehbar.

Weiterführende Einordnung

Wer sich grundsätzlich mit Deklaration, Futtermittelrecht und Kritik an der Heimtierfutterindustrie beschäftigen möchte, findet im Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm eine weiterführende journalistische Perspektive. Für die konkrete Beurteilung eines Futters bleibt jedoch die Deklaration auf der Verpackung entscheidend.

Zusammenfassung

Viele Verdauungsprobleme bei Hunden und Katzen entstehen nicht unbedingt durch einzelne Rohstoffe, sondern durch häufig wechselnde Zusammensetzungen im Futter.

Wenn sich Zutaten regelmäßig ändern, muss sich der Verdauungsapparat ständig neu anpassen. Eine möglichst transparente Deklaration der Rohstoffe kann deshalb helfen, die Zusammensetzung eines Futters besser zu verstehen.

Die offene Deklaration der Zutaten gehört aus diesem Grund zu den zentralen Qualitätskriterien von FEDOR® Tiernahrung und trägt dazu bei, dass Tierhalter genau nachvollziehen können, welche Rohstoffe im Futter enthalten sind.

Wer die offene Deklaration bei Tierfutter versteht, kann Futtermittel deutlich besser vergleichen.

Unsicher, was die Deklaration Ihres Futters wirklich bedeutet?

Viele Angaben auf Futtersäcken klingen eindeutig, sind aber für Tierhalter schwer einzuordnen. Sammelbegriffe wie „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“, „Getreide“ oder „Öle und Fette“ zeigen nicht immer, welche Rohstoffe Ihr Tier tatsächlich bekommt.

Gerade bei empfindlichen Hunden und Katzen kann das entscheidend sein. Denn wenn sich Rohstoffe unbemerkt verändern, kann der Organismus immer wieder neu belastet werden.

Gute Verträglichkeit beginnt damit, zu wissen, was Ihr Tier wirklich frisst.

Kostenfreie Einschätzung der Futterdeklaration

Wir gehen die Deklaration Ihres aktuellen Futters telefonisch mit Ihnen durch und erklären verständlich, welche Rohstoffe klar erkennbar sind, wo Sammelbegriffe stehen und ob Hinweise auf mögliche Rohstoffwechsel oder unklare Zusammensetzungen bestehen.

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