Hunde: PANKREATITIS (Bauchspeicheldrüsenentzündung) – was tun?

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Bauchspeicheldrüsenerkrankung: Vorbeugen und behandeln

Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung , zeigt sich in der Regel bei übergewichtigen Hunden im mittleren Alter, und erscheint als plötzliche, schwere Erkrankung. Die Symptome können sich zeigen in völliger Appetitlosigkeit, schwerem und häufigem Erbrechen, Durchfall vermischt mit Blut, der Weigerung zu gehen, Schwäche und Bauchschmerzen (Jaulen und Unruhe). Die Schwere der Attacke kann variieren von einem milden, fast unmerklich Zustand bis zu einem schweren schockartigen  Zusammenbruch, der mit dem Tod enden kann.

Im Besonderen ist der Verdauungstrakt betroffen, schwerpunktmäßig die Bauchspeicheldrüse. Die zugrundeliegende Ursache ist nicht bekannt, aber möglicherweise wird es sich zeigen, dass Pankreatitis eine weitere Form der Immunerkrankungen ist (wie Hyperthyreose bei Katzen).

Als unmittelbare Auslöser können Anfälle folgen auf den Übergenuss an fetthaltigen Lebensmitteln, zum Beispiel nach einem Überfall auf eine Mülltonne oder eines Komposthaufens. Häufige Anfälle von Pankreatitis können schließlich zu einen Insulinmangel, und in weiterer Folge zu Diabetes führen.

SYMPTOME

  •  Schmerzen beim Abtasten des Bauchraumes können, müssen aber nicht auftreten
  • Lustlosigkeit (Apathie)Erbrechen
  • Essen des erbrochenenFieber
  • Vermehrter Durst (Polydipsie)
  • angespannte Bauchdecke / hochgekrümmter Rücken (schmerzhafter Bauch)
  • Fieber
  • schnelle Atmung
  • Austrocknung
  • Schwäche / Benommenheit / Kreislaufprobleme
  • blasse SchleimhäuteKotDurchfall
  • säuerlich riechender, glänzender, heller, gelb/grauer Kot
  • gelegentlicher leichterer Durchfall (chronisch)chronisch

Neben diesen Symptomen können bei der chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung auch folgende auftreten:

  • Kot essen
  • krankhaft gesteigerte Nahrungsaufnahme (Polyphagie)
  • Üble Blähungen
  • Gewichtsabnahme
  • Der Hund „verkümmert“

VERHÜTUNG

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Wiederholende Ernährungsfehler wie zu fette, zu kalte, verdorbene oder zu viel Nahrung begünstigen die Pankreatitis beim Hund. Die Prävention besteht einerseits aus einer ausgewogenen natürlichen Ernährung in Verbindung mit regelmäßiger und ausreichender Bewegung. Bewegung ist wichtig, weil es die Verdauung und die Peristaltik des Darms-Trakts verbessert, und die Regulationssysteme der Eingeweide gesund erhält. Zudem hält es auch das Gewicht unter Kontrolle.

Überfüttern Sie Ihren Hund nicht, denn Fettleibigkeit ist eine Prädisposition zu Pankreatitis ist  Viele Menschen überfüttern ihren Hund, weil sie ihm Gutes tun wollen und meinen ihm mit damit Liebe zu schenken.

Man muss wissen, dass dieser Zustand auch von Natur aus chronisch, und Monate- oder Jahrelang  in einer abgeschwächten persistierenden Form vorherrschen kann, solange es nicht behandelt wird. Wenn Sie einen Hund mit einer Tendenz zur Pankreatitis haben, dann müssen insbesondere bei einer Futterumstellung vorsichtig sein. Eine unkontrollierte Umstellung der Ernährung kann ein Auslöser für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sein.

Auch bei Impfstoffen ist Vorsicht geboten und man sollte Impfungen auf das allernötigste reduzieren, da nach jeder Impfung das Immunsystem viel aktiver wird, und unter Umständen immunvermittelten Krise führen kann.

BEHANDLUNG

Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung kann mild oder schwer verlaufen. Die Behandlung erfordert in der Regel eine stationäre Behandlung, und im Falle von extremen Erbrechen und bei Durchfall eine Flüssigkeitsersatz-Therapie. Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist sehr schmerzhaft, daher muss der Hund unbedingt mit Schmerzmitteln versorgt werden. Wenn die Verlaufsform zwar mild ist, aber immer wieder kehrt, sollten folgende Maßnahmen helfen das Gleichgewicht wiederherzustellen:

Sorgen Sie für eine grundlegende natürliche Ernährung und natürliche Nahrungsergänzungsmittel. Planzenöle, Butter, sowie andere fetthaltige Lebensmittel, können die Bauchspeicheldrüse reizen und sollen weitgehend reduziert werden.

Sie können für die Vitamin A Versorgung Lebertran verwenden, aber halten Sie die Mengen gering, oder wechseln Sie zu Vitamin-A-Kapseln. Achten Sie darauf, Vitamin E zu verwenden, um eine Bauchspeicheldrüsen-Vernarbung (100 bis 400 IU, je nach Größe) zu verhindern. Verwenden Sie Gemüse, besonders Mais (Vorzugsweise roh) und roh geriebenen Kohl, und andere mehr. Vermeiden Sie Früchte.

Ziehen Sie häufige kleine Mahlzeiten einer großen, vor. Für eine optimale Verdauungswirkung sollen alle Lebensmittel bei Raumtemperatur angeboten werden. Manchmal kann die Zugabe von Pankreasenzymen zu jeder Mahlzeit auch helfen, die Verdauung zu unterstützen. Sie sind zumeist in Bioläden erhältlich. Verwenden Sie die Produkte die auch für den menschlichen Verzehr freigegeben sind, geben ½ Kapsel für kleine Hunde, bis zu 2 Kapseln für die größeren Hunde.

Verwenden Sie Vitamin C und Bioflavonoide regelmäßig. Je nach Größe des Hundes, geben 250 bis 1000 Milligramm Vitamin C dreimal täglich, wenn möglich. Natriumascorbat Pulver kann besser vertragen werden als Ascorbinsäure. (Ein Teelöffel Natriumascorbat Pulver hat etwa 4000 Milligramm Vitamin C.).  Fügen Sie dem 25 bis 50 mg Bioflavonoide (Vitamin P) bei, um die Wirkung des Ascorbat zu verbessern.

Beseitigen Sie alle Lebensmittel oder Ergänzungsmittel, die den Verdauungstrakt oder die Symptome zu verschlimmern scheinen. Finden Sie einen Ersatz für jedes Mittel, das Sie beseitigen müssen, zum Beispiel, ein Vitamin B-Komplex anstatt von Bierhefe.

Zusätzlich zu diesen Ernährungsmaßnahmen, versuchen Sie eine der folgenden Optionen als unterstützende Behandlung.

Um die Behandlung zu beginnen, arbeiten mit einem dieser beiden Mittel:

Homöopathie: Nux vomica (Brechnuss) 30C: für den Hund der sehr gereizt ist, in ein anderes kühles Zimmer (weg vom Trubel). (beobachten)

Homöopathisch: Belladonna (Tollkirsche) 30C: Verwenden Sie, wenn das Problem sehr plötzlich aufgetreten ist, bei Fieber, der Körper fühlt sich heiß an, und der Hund reagiert sehr empfindlich auf Lärm und Berührung, bei erweiterten Pupillen und offensichtlicher Erregbarkeit und Erregung. (beobachten)

Wenn keines dieser beiden Mittel zufriedenstellend wirkt, dann versuchen Sie es damit:

Homöopathie: Iris versicolor (Blaue Sumpf- Schwertlilie) 6C: Dieses Mittel ist besonders gut für die Bauchspeicheldrüse geeignet. Es eignet sich gut, wenn der Hund immer wieder, mit viel Speichel sabbern erbricht. (beobachten)

Homöopathie:  Spongia tosta (gerösteteR Meerchwamm) 6C: Dieses Mittel ist angezeigt, wenn die Bauchspeicheldrüsenentzündung mit Husten oder Schwierigkeiten beim Atmen im Zusammenhang steht. (beobachten)

Homöopathie: Pulsatilla (Küchenschelle) 30C: Sehr hilfreich, wenn der Hund kein Zeichen von Durst zeigt, zum liegen kühle Oberflächen sucht, und anhänglich wird (sucht ständig die Nähe) und ist weinerlich. (beobachten)

Homöopathie: Achillea millefolium (Gemeine Schafgarbe): Verwenden Sie Kräuter Schedule 1 (beobachten). Schafgarbe stärkt die Pankreas und hilft interne Blutungen zu kontrollieren. Es ist angezeigt, bei Durchfall dunkel gefärbt, Schokoladenfarbig oder schwarz, (vielleicht mit Blut), und übelriechend.

Durchfall aufgrund einer Bauchspeicheldrüsenentzündung wird oft auch mit Schafgarbe behandelt.

Man muss wissen, dass auch nach einer akuten Erkrankung eine Anfälligkeit weiterhin bestehen bleibt.

Achten Sie besonders auf folgendes:

Halten Sie die Ernährung einfach und mit wenig Fett. (Bereits eine einmalige fetthaltige Mahlzeit zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse führen.)
Erlauben und ermöglichen Sie keine Junk-Food Fressattacken.
Vermeiden Sie Impfungen, so weit als möglich.
Halten Sie das Gewicht innerhalb der normalen Grenzen.

Achten Sie auf natürliches und hochwertiges Futter. Minderwertige und verdorbene Futtermittel können Pankreatitiden auslösen. Auch einige künstliche Zusatzstoffe in Futtermitteln können zu allergischen Reaktionen führen, und durch Abwehreiweißkomplexe Entzündungen im Gewebe auslösen.

 

TIPP: Hochwertiges Hundefutter Trockenfutter

2016-10-29T23:19:22+00:00 September 26th, 2016|Gesundheit, Hund|0 Kommentare

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