Ein Haustier soll unser neuer Mitbewohner werden?

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Welches kleine Mädchen hat sich nicht jedes Jahr zu Weihnachten ein Pony, ein Meerschweinchen oder einen Hundewelpen gewünscht? Und wie viele Eltern konnten den Wunsch ihrer Kleinen nicht ausschlagen und haben sich dementsprechend ein Tier zugelegt?

Leider zu viele, und dies oft mit fatalen Folgen. Was häufig beim Kauf eines Haustieres nicht bedacht wird, ist die langjährige Verantwortung, die ein solches mit sich bringt: ob nun das Pony gefüttert, der Käfig des Meerschweinchens sauber gemacht oder der mittlerweile ausgewachsene Hund ausgeführt werden will – und das jeden Tag.

Doch nicht nur die Folgen des Kaufs eines Tieres wollen bedacht sein, sondern zunächst auch, wo es überhaupt herkommen soll. Je nach Art und Rasse gibt es hier nämlich verschiedene Möglichkeiten.Klassisch insbesondere für Hunde und Pferde ist es, diese direkt vom Züchter zu erwerben. Jedoch ist hier Vorsicht geboten, da es nicht selten vorkommt, dass sich ein sogenannter Züchter als Betrüger herausstellt.

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Nicht nur können bei reinrassigen Tieren die Papiere über deren Herkunft gefälscht sein. Generell fehlt es Jungtieren oft an der angemessenen medizinischen Versorgung und sie werden ihren Besitzern schon mit Erkrankungen übergeben. Was dann an Tierarztkosten auf einen zukommt übersteigt den Rahmen dessen, was viele überraschte neue Tierhalter für möglich halten würden. Keine Garantie, aber immerhin ein Indiz ist es daher, sich einen Impfausweis oder sonstige vom Arzt bestätigte Dokumente bereits vor dem Kauf vorlegen zu lassen.

Ebenso beliebt und gleichzeitig auch noch eine gute Tat ist es, ein Tier aus dem Tierheim zu adoptieren. Bereits gegen eine geringe Schutzgebühr, die die Kosten eines Züchters oder einer Zoohandlung weit unterschreiten, kann man Fiffi und Co. mit nach Hause nehmen. Ein guter gesundheitlicher Zustand der Tiere ist hier meistens garantiert, und mit ein bisschen Glück ist das neue vierbeinige Familienmitglied auch schon stubenrein und gut erzogen.

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Lediglich ein Mythos ist es allerdings, dass man, anders als beim Züchter, im Tierheim keine jungen Tiere findet. Diese werden dort jedoch leider genauso häufig abgegeben, wie ihre betagten Genossen. Kleiner Tipp am Rande: gerade für unerfahrene Tierhalter eignen sich etwas ältere Tiere jedoch oft sogar besser für den Einstieg, da sie nicht nur die nötige Gelassenheit, sondern auch Dankbarkeit mitbringen, die den ersten Kontakt erheblich erleichtern.

Tierheim oder Züchter? Wo hole ich meinen Hund?

Was wäre unsere moderne Gesellschaft aber, ohne die Möglichkeit, Tiere auch über das Internet erwerben zu können. Einschlägige Websites gleichen oft denen einer Autosuchmaschine, wo Modell, Alter und Farbe eingegeben und je nach Kriterien die Angebote privater oder kommerzieller Verkäufer ausgeworfen werden. Hier ist die Gefahr, dass man an einen Betrüger gerät, wie bei allen Geschäften im Internet, allerdings noch erheblich größer als bei einem Züchter.

Von daher sollte man nur seriöse Anbieter wählen um diesen die eigenen Daten anzuvertrauen. Viele Pferde gibt es auf Deutschlands führendem Pferdemarkt ehorses. Aber auch Hunde, Meerschweinchen und Co. lassen sich über das Internet finden, und man kann sich auf diese Weise zumindest einen guten Überblick über die Vielfalt an Tieren und Kosten verschaffen.

So einfach es heutzutage auch erscheinen mag, sich ein Tier zuzulegen, sollte sich dennoch vorher umso mehr klar gemacht werden, welche Verantwortung und welche weiterführenden Kosten über lange Zeit hiermit verbunden sind. Selbst ein kleines Meerschweinchen hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von ca. fünf Jahren, und Katzen haben bekanntlich ja sogar sieben Leben.

 

2016-10-12T18:48:33+00:00 April 17th, 2016|Allgemein|0 Kommentare

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